United Internet verschärft Spam-Bekämpfung für Mailinglisten und Mailverteiler

18.10.2016

United Internet verschärft Spam-Bekämpfung für Mailinglisten und Mailverteiler

Verwendung des Sender Policy Framework (SPF) erschwert Annahme von E-Mails für Empfänger

Die zum Konzern United Internet gehörenden Mail-Provider 1&1, GMX und Web.de nehmen ab sofort ausschließlich E-Mails an, bei denen die Absenderadresse mit der tatsächlichen Versand-Domain übereinstimmt.

Dies ist insbesondere bei der Verwendung von Mailinglisten und Mailverteilern problematisch, wenn bei diesen als Absender der Verfasser der Nachricht bestehen bleibt (bspw. „user@provider.de“), der Versand jedoch über eine Domain der TU Darmstadt erfolgt (bspw. „liste@institut.tu-darmstadt.de“). In diesem Fall stimmt die Domain des Absenders („provider.de“) nicht mit der des Mailservers („tu-darmstadt.de“) überein. Somit ist der Empfang dieser E-Mail über E-Mail-Konten von 1&1, GMX oder Web.de nicht mehr möglich, da diese serverseitig abgelehnt wird.

Für Mailinglisten empfiehlt das HRZ, die Absenderadresse der Liste zu aktivieren.

Ist dies nicht möglich oder nicht erwünscht, muss – wie auch für Mailverteiler – damit gerechnet werden, Empfänger mit E-Mail-Konten bei den genannten Providern auf diesem Wege nicht mehr erreichen zu können.

Wenden Sie sich mit Fragen hierzu an den HRZ-Service.

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