Gefahr durch Erpressungstrojaner WannaCry

23.05.2017

Gefahr durch Erpressungstrojaner WannaCry

Der Erpressungstrojaner WannaCry hat durch seine rasante Verbreitung auf mehr als 20.000 PCs weltweit in den vergangenen Tagen für viel Aufmerksamkeit und ein breites Medienecho gesorgt.

Aus der TU Darmstadt ist bisher kein Befall mit diesem Schädling bekannt.

Die Einhaltung der IT-Sicherheitsrichtlinien durch die Nutzer_innen sowie die im Netz vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen wie Firewallregeln und Netzseparation haben bisher ein Eindringen und eine Verbreitung des Trojaners im Netz der TU Darmstadt verhindern können.

Ungeachtet dessen raten wir, die folgenden notwendigen Sicherheitsmaßnahmen gegen Schadsoftware zu befolgen:

  • Öffnen Sie keine Anhänge oder Links in E-Mails von unbekannten Absendern!
  • Installieren Sie alle aktuellen Sicherheitsupdates für Ihr Betriebssystem, um sich gegen eine Weiterverbreitung zu schützen!
  • Betreiben Sie keine Rechner mit einem veralteten Betriebssystem wie Windows XP oder Vista! Für diese Systeme werden keine Updates mehr veröffentlicht! (*)
  • Melden Sie Vorfälle an die zentrale IT-Sicherheit mit einer E-Mail an !
  • Sorgen Sie für ein aktuelles Backup Ihrer Rechner und prüfen Sie auch die Wiederherstellung!

Weitere Details für IT-Ansprechpartner_innen und administrativ tätige Mitarbeiter_innen zur aktuellen Situation mit WannaCry an der TU Darmstadt finden Sie in diesem Informationsschreiben des IT-Sicherheitsteams.

(*) Sollten Sie aus Gründen der Kompatibilität mit benötigter Hardware auf den Einsatz von Windows XP angewiesen sein (bspw. zur Steuerung von Messgeräten), empfehlen wir für diese Rechner die Netzwerkverbindung zu trennen, bis ein entsprechendes Update eingespielt werden konnte. Sollten Sie Fragen hierzu haben, können Sie sich an das IT-Sicherheitsteam wenden.

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