WLAN und damit verbundenen Strahlenbelastung

WLAN und Strahlenschutz an der TU Darmstadt

Das Bundesamt für Strahlenschutz stellt zur Strahlenbelastung durch WLAN fest: „Aufgrund der geringen Sendeleistungen sowohl bei Bluetooth als auch bei WLAN findet die 26. BImSchV für diese Funksendeanlagen keine Anwendung. Nach den Ergebnissen entsprechender Untersuchungen im Rahmen des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms werden die international empfohlenen Referenzwerte für diesen Frequenzbereich von WLAN- und Bluetooth-Anlagen eingehalten, bzw. in der Regel deutlich unterschritten."
(http://www.bfs.de/de/elektro/hff/anwendungen/Bluetooth_WLAN_UWB.html)

An der TU Darmstadt werden die Standorte der Access Points in Absprache mit den Verantwortlichen vor Ort so festgelegt, dass eine größtmögliche Abdeckung des zu versorgenden Bereichs gewährleistet ist. Gemäß den Empfehlungen des Bundesamtes für Strahlenschutz wird dabei – trotz des fehlenden Nachweises gesundheitlicher Risiken – ein möglichst großer Abstand zu ständigen Arbeitsplätzen eingehalten.

Funksysteme und deren Sendeleistung im Vergleich

  • Fernsehsender max. 500.000 W
  • Radiosender max. 10.000 W
  • Mikrowellenherd ca. 1.000 W
    (max. 50 W außerhalb des Geräts)
  • D-Netz Mobilfunk-Basisstation (GSM 890 bis 960 MHz)
    max. 50 W
  • D-Netz Mobilfunktelefon (GSM 890 bis 960 MHz) max. 2 W
  • E-Netz Mobilfunk-Basisstation (GSM 1710 bis 1880 MHz) max. 10 W
  • E-Netz Mobilfunktelefon (GSM 1710 bis 1880 MHz) max. 1 W
  • DECT-Telefone max. 250 mW
  • WLAN max. 100 mW
  • Bluetooth max. 50 mW