Hochleistungsrechnen

Die Reihe der Lichtenberg-Hochleistungsrechner an der TU Darmstadt stellt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern deutscher Hochschulen und öffentlicher Forschungseinrichtungen Rechenressourcen zur Verfügung. Die vielfältigen Architekturen der Hochleistungsrechner-Reihe bieten beste Voraussetzungen für eine flexible und effiziente Nutzung und insbesondere für rechenintensive Anwendungen.

Informationen zur Nutzung

Infoseite zur Störung des HPC-Clusters

Im März 2025 kam es zu einem Schwelbrand in der Elektrik und infolgedessen zu einem Ausfall des Lichtenberg II-Hochleistungsrechners. Seitdem arbeiten wir kontinuierlich an der Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft des Clusters. Auf einer eigens eingerichteten Infoseite halten wir Sie auf dem Laufenden über den aktuellen Stand und den Zeitplan für 2026.

Zur Infoseite

Das Lichtenberg II-System

Im Jahr 2020 wurde die erste Ausbaustufe des Lichtenberg II-Systems mit 643 Rechenknoten in Betrieb genommen, die mit der zweiten Ausbaustufe um 581 Rechenknoten erweitert wird. Damit stellen beide Ausbaustufen zusammen eine theoretische Spitzenleistung von circa 8,5 Petaflops pro Sekunde (PFlop/s) durch Prozessoren und 1,7 Petaflops pro Sekunde durch Akzeleratoren zur Verfügung. Der Hauptspeicher beträgt in Summe 563 Terabyte, das Storagesystem für Daten rund 6 Petabyte.

Hocheffizientes Energiemanagementkonzept

Energieeffiziente Rechnersysteme und eine nachhaltige Nutzung sind wesentliche Ziele für die TU Darmstadt. Daher wird die Abwärme des Lichtenberg II nicht einfach an die Umwelt abgegeben, sondern während der Heizperiode zu einem erheblichen Teil in das Fernwärmenetz eingespeist, das auf dem Campus Lichtwiese alle Gebäude miteinander verbindet.

Der Lichtenberg II nutzt dafür eine direkte und hocheffiziente Warmwasserkühlung, um die Leistung der Prozessoren voll ausfahren zu können. Dabei werden durch spezielle Wärmetauscher und Kühlmittelverteiler hohe Rücklauftemperaturen von über 45 Grad Celsius ermöglicht, um eine sinnvolle Nachnutzung der Energie und effiziente Kühlung zu sichern. Dies führt zu einer deutlich verbesserten CO2- und Energiebilanz und ist ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiges Hochleistungsrechnen.

Ankündigungen und aktuelle Meldungen