Hervorragende Synergien zwischen IT-Ausbildung und Lehre – das „Kaffeemaschinenprojekt“.

27.05.2019

Hervorragende Synergien zwischen IT-Ausbildung und Lehre – das „Kaffeemaschinenprojekt“.

IT und Kaffeekonsum gehören eng zusammen. In einem Gespräch zwischen Dr. Steven Wagner vom Institut Reaktive Strömungen und Messtechnik und der IT-Ausbildungskoordination im Hochschulrechenzentrum entwickelte sich die Idee, ein Ergänzungsmodul einer regulären Vorlesung auch für die Zielgruppe IT-Auszubildende umzusetzen.

Foto: Anna Schmidt
Foto: Anna Schmidt

Konkret handelt es sich um eine praktische Vertiefung zur Vorlesung Grundlagen der Messtechnik und Datenerfassung mit LabView. Das Modul mit dem Namen Kaffeemaschinenprojekt wurde erstmals im Herbst 2018 auch für IT-Auszubildende abgehalten.

Inhaltlich wurden Kenntnisse in der digitalen Messtechnik, der Softwareprogrammierung mit LabView und der Elektrotechnik vermittelt und ein kompletter industrieller Produktentwicklungsprozess, von der Idee über den Hardware-Prototyp und die Softwareentwicklung bis zum Produktdesign, durchlaufen. Für den Einsatz im Ausbildungsbereich mit Blockbeschulung wurde der zeitliche Rahmen angepasst. Die dreiwöchige Veranstaltung umfasste Inhaltsvermittlung und praktische Projektarbeit, mit dem Ziel, eine Kaffeemaschine

funktionsfähig zu programmieren.

Neben Fachkenntnis konnten die Auszubildenden ihre Teamfähigkeit beweisen und sich in der Projektarbeit ausprobieren. Abseits der Lerneffekte durfte natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Und den hatten die beiden 4 Personen starken Teams bei diesem Projekt, wie auch der Auszubildende Matthias Bahr findet: „Es hat viel Spaß gemacht, zu erleben und zu spüren, wie ein Projektteam zusammenarbeitet.“ Im Rahmen der Veranstaltung mussten die Teilnehmenden eigenständig Aufgaben erledigen – auch zu Hause. Dabei lernten sie, sich alleine und im Team, zu organisieren, um die an sie gestellten Herausforderungen zu bewältigen. „Durch das Projekt wurde einem das Konzept einer Gruppenarbeit noch einmal realistischer dargestellt. Aufgrund des Zeitraums von 2 Wochen konnten wir lernen, wie man auch unter Stress und Zeitdruck eine Aufgabe erfolgreich absolviert“, so das Fazit von Laura Zerhau.

Wir als IT-Ausbildungskoordination freuen uns über die Erfahrungen, die unsere Auszubildenden in diesem Projekt gemacht haben. Dank Dr. Wagner und seinem Team wird es 2019 eine Neuauflage dieses Projektes geben, denn auch die Lehrenden konnten, wie Dr. Wagner berichtet, neue Eindrücke gewinnen: „Es war beeindruckend, festzustellen, welche umfangreichen Vorkenntnisse die Auszubildenden bereits mitbrachten und wirklich gut in der Lage waren, das Projekt innerhalb von 3 Wochen umzusetzen!“.

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