TU und RWTH: Bewerbung als Zentrum für Nationales Hochleistungsrechnen

22.04.2020

Bund und Länder haben sich in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) darauf verständigt, einen koordinierten Verbund aus mehreren Rechenzentren für das Nationale Hochleistungsrechnen (NHR) zu fördern, der für alle deutschen Hochschulen Ressourcen und Dienste für das Hochleistungsrechnen anbietet.

Die RWTH Aachen bewirbt sich hier gemeinsam mit der TU Darmstadt mit einem „NHR4CES“ Konzept, das besonders auf die Unterstützung von Computational Engineering Sciences (CES) ausgerichtet ist. Diese Anträge werden von den Ländern Hessen und Nordrhein-Westfalen unterstützt und gefördert.

Das IT Center der RWTH und das Hochschulrechenzentrum der TU Darmstadt betreiben bereits seit Jahren Hochleistungsrechner mit überregionaler Bedeutung – so genannte Tier-2-Rechner. Diese Systeme stehen schon seit 2017 akademischen Forschenden aus ganz Deutschland offen: Somit verfügen beide Standorte nicht nur über die nötige Infrastruktur, um künftige NHR-Systeme sicher und ökonomisch zu betreiben, sondern auch über die entsprechende Erfahrung. Bereits heute arbeiten die TU Darmstadt und die RWTH Aachen in NFDI4Ing gemeinsam im Thema Forschungsdatenmanagement für Ingenieure.