E-Mail-Versand: Neue Sicherheitsregeln ab November

Strengere Regeln erhöhen die Sicherheit von E-Mails mit TU-Absenderadresse

02.10.2026

Ab Ende November (24.11.2026) gelten für den E-Mail-Versand der TU Darmstadt strengere Versandregeln. Für die meisten Nutzenden ändert sich nichts. Handlungsbedarf besteht insbesondere beim Versand von E-Mails über externe Dienste oder Systeme im Namen der TU Darmstadt (@[*].tu-darmstadt.de-Adresse und andere durch die TUDa registrierte Domains).

Das Hochschulrechenzentrum (HRZ) passt im November die Sicherheitseinstellungen für den E-Mail-Verkehr der TU Darmstadt an. Künftig prüfen Mailserver innerhalb und außerhalb der TU Darmstadt strenger, ob E-Mails mit einer TU-Absenderadresse tatsächlich über die dafür vorgesehenen Versandwege verschickt wurden.

Anmerkung: Betroffen sind auch Subdomains von tu-darmstadt.de und andere Domains, die an den TU Nameservern der TU Darmstadt registriert sind.

Für die meisten Nutzenden ändert sich nichts.

Wer E-Mails ausschließlich über das reguläre TU-Postfach versendet, ist von der Umstellung in der Regel nicht betroffen. Dies gilt beispielsweise für den Versand über Outlook, Webmail oder ein Smartphone, auf dem das TU-Konto korrekt eingerichtet ist.

Schnelltest: Bin ich betroffen – und was ist zu tun?

Prüfen Sie, ob eine der folgenden Situationen auf Sie oder Ihre Einrichtung zutrifft:

  • Versand von E-Mails mit einer TU-Adresse als Absender über ein externes Tool/Server, z. B. Newsletter-, Umfrage-, Anmelde-, Veranstaltungs- oder CRM-System.
    Hinweis: Dies kann auch Fachschaften und Hochschulgruppen betreffen, die externe Dienste im Namen einer @[*.]tu-darmstadt.de-Adresse nutzen.
    → Melden Sie sich frühzeitig beim HRZ. Der Dienst sollte vor der Umstellung geprüft und bei Bedarf angepasst werden.
  • Versand von E-Mails über eine Mailingliste oder Verteiler, z. B. externer Server versendet Nachrichten scheinbar von einer @[*.]tu-darmstadt.de-Adresse an mehrere Empfänger.
    Hinweis: Über den HRZ Service „Mailinglisten“ bereitgestellte Listen sind von der Umstellung nicht betroffen.
    → Letztlich kann nur der Serverbetreiber sicherstellen, dass die richtigen Versandwege eingehalten werden. Wenn Sie sich unsicher sind, helfen wir Ihnen aber gerne weiter und beraten Sie dazu.
  • Versand über einen anderen Mailserver, z. B. TU-Adresse als Absender, technischer Versand über privaten Provider, wie Fachbereichs- oder Vereinsserver.
    → Bitte wenden Sie sich frühzeitig an den Betreiber des Mailservers. Im Zweifelsfall unterstützt Sie das HRZ gerne bei der weiteren Klärung. Die Versandkonfiguration sollte überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Handlungsempfehlungen für Betroffene

Wenn Sie, Ihr Fachgebiet, Ihre Arbeitsgruppe oder ein Projekt einen externen Dienst oder einen externen Server nutzen, der E-Mails im Namen einer @tu-darmstadt.de-Adresse versendet, melden Sie sich frühzeitig beim Dienstleister und ggf. beim HRZ und nicht erst kurz vor der Umstellung. Die Prüfung und gegebenenfalls notwendige technische Anpassung kann Zeit in Anspruch nehmen.

Mögliche Auswirkungen

Wenn eine betroffene Versandkonfiguration nicht angepasst wird, kann es ab dem Umstellungstermin im November 2026 zu Zustellproblemen kommen. E-Mails können dann nicht bei der empfangenen Person ankommen, sondern

  • im Spam-Ordner landen oder
  • mit einer Fehlermeldung als unzustellbar zurückkommen.

Zeitplanung

Die Umstellung ist derzeit für den 24. November 2026 geplant.

Aktuelle Informationen

Alle aktuellen Informationen zur Umstellung, zum Zeitplan und weitere technische Informationen werden auf der zentralen Informationsseite des HRZ veröffentlicht und laufend aktualisiert: Informationsseite Verschärfung E-Mail-Sicherheitsregeln

Bitte prüfen Sie diese Seite regelmäßig, insbesondere wenn Sie von der Umstellung betroffen sein könnten.

Fragen und Unterstützung

Bei Fragen oder wenn Sie unsicher sind, ob Sie von der Umstellung betroffen sind, wenden Sie sich bitte an den HRZ Service.

Wenn das HRZ potenziell betroffene Konfigurationen im Vorfeld identifizieren kann, werden die zuständigen Administratoren direkt kontaktiert.

Warum werden die Regeln verschärft?

Gefälschte E-Mails, die von einer gefälschten Adresse der TU Darmstadt stammen, werden häufig für Phishing und andere Betrugsversuche eingesetzt. Angreifende versuchen damit beispielsweise, Passwörter abzugreifen oder zu Zahlungen aufzufordern. Mit den geplanten Änderungen wird es für Betrüger deutlich schwerer E-Mails zu verschicken, die aussehen, als kämen sie von der TU Darmstadt,

Wie geschieht das?

Mit der Änderung wird öffentlich erklärt, welche Server im Namen der TU Darmstadt E-Mails versenden dürfen. Gleichzeitig werden alle Mailserverbetreiber aufgefordert, E-Mails der TU Darmstadt abzulehnen, wenn sie von einem anderen Server kommen.

Wer keinen Zugang zu den Systemen hat, kann auch keine TU-Adresse mehr nutzen.