FAQ

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Zugang

Die Benutzung des Clusters ist kostenlos.

Weder User-Account noch Projektnutzung werden Ihnen oder Ihrem Institut in irgendeiner Form berechnet.

Trotzdem ist der Betrieb des HLR mit hohen operativen Kosten verbunden (Stromverbrauch, Kühlung, Administration). Daher ist es wichtig, verantwortungsvoll mit den angebotenen Ressourcen umzugehen und die eigenen Rechenjobs so effizient wie möglich zu gestalten.

Es gibt Sprechstunden, aber keinen Supportchat.

Videosprechstunden jeden Mittwoch 10 – 11 Uhr
Zoomraum
Meeting-ID: 665 7163 2291
Kenncode: 113329

Bürosprechstunden jeden ersten Mittwoch im Monat (Alexanderstrasse 2, Raum 205, 213 und 214).

Benutzerkonto

Wenn Sie auf einem unserer Loginnodes angemeldet sind, zeigt das Kommando account_expire das Datum, an dem Ihr Nutzerzugang ausläuft.

Wir senden Ihnen eine automatische Mail 4 Wochen bevor Ihr Account ausläuft und eine weitere am Tag des Auslaufens.

Diese Mails gehen an Ihre dienstliche Mail-Adresse, die mit Ihrer TU-ID im IDM-System der TU Da verknüpft ist.

Um Ihren Nutzerzugang zu verlängern, füllen Sie bitte erneut den "Nutzungsantrag " aus und senden Sie ihn uns vollständig unterschrieben per Hauspost zu (bzw. über Ihren lokalen Ansprechpartner ).

Zu unterscheiden ist, ob der gewählte Loginknoten gar nicht antwortet (was auf seinen Ausfall oder Netzwerkprobleme hindeutet), oder ob er reagiert, aber Ihren Account nicht zulässt.

  • Versuchen Sie es auf einem anderen Loginknoten (der, den Sie probiert haben, könnte gerade ausgefallen sein).
  • Schauen Sie in unseren News , ob es gerade Wartungsarbeiten oder größere Probleme mit dem HLR gibt.
  • Prüfen Sie den Eingangs- (und Spam-) Ordner Ihres dienstlichen Postfachs auf Nachrichten mit dem Betreff „Ihr Account am Lichtenberg-Hochleistungsrechner“ – Ihr HLR-Account könnte kürzlich ausgelaufen sein.
  • Erhalten Sie auch von verschiedenen Loginknoten „Permission denied“ bzw. „Incorrect password“ (Login-Knoten ist grundsätzlich erreichbar, verweigert Ihnen aber den Zugang):
    • Prüfen Sie, ob Sie Ihre Tastatur versehentlich auf eine andere Sprache umgestellt haben. Auf englischen Tastaturen sind z.B. Y und Z vertauscht und keine deutschen Umlaute enthalten.
    • Prüfen Sie, ob Ihr ssh-Programm vielleicht den falschen Loginnamen übermittelt. Der in Windows eingebaute ssh-Client setzt den Loginnamen gern auf „ADS-DOMAIN\ihrWindowsName“ und das kann nicht funktionieren. Entweder
      ssh <TU-ID>@lclusterXX.hrz.tu-darmstadt.de oder
      ssh -l <TU-ID> lclusterXX.hrz.tu-darmstadt.de
    • Ändern Sie Ihr TUID-Passwort. Dieses geänderte Passwort wird wenige Sekunden später auf den HLR synchronisiert .
  • Lesen Sie die (ssh-) Fehlermeldung genau und vollständig durch. Manchmal enthält sie das exakte Kommando, das Ihr akutes Problem behebt.
  • Fehlermeldung „message authentication code incorrect“ – Windows hat ein seltsames Problem mit dem Hash-based Message Authentication Code.
    Fügen Sie die ssh-Option „-m hmac-sha2-512“ hinzu.
  • Versuchen Sie, sich gezielt über IPv4 or IPv6 anzumelden:
    ssh -XC –4 <TU-ID@>lcluster15.hrz.tu-darmstadt.de
    ssh -XC –6 <TU-ID@>lcluster17.hrz.tu-darmstadt.de
  • Verwenden Sie die jüngste Version Ihres Zugangsprogramms (PuTTY / KiTTY / BitVise / WinSCP / FileZilla)?
    Von Zeit zu Zeit passen wir die erlaubten (noch als sicher geltenden) Schlüssel-Typen und -Aushandlungsverfahren der Loginnodes an, und ältere Programme beherrschen u.U. nicht alle jüngeren Ciphers und Algorithmen.
  • Haben Sie kurz zuvor Kommandos zu Ihrer .bashrc oder .bash_profile hinzugefügt? Wenn diese fehlschlagen, kann das zum fehlerhaften Beenden der gesamten bash führen, und das „sieht“ dann so aus, als hätten Sie keinen Zugriff mehr.
    Falls seitdem nur interaktive Logins nicht mehr gehen: versuchen Sie, die zuletzt geänderte Startup-Datei mit einem scp-Programm (BitVise / WinSCP / FileZilla) entweder
    • herunterzuladen, die jüngsten Änderungen darin auszukommentieren und sie wieder hochzuladen
      oder
    • sie einfach zu löschen (Ihre letzte Version können Sie dann aus .snapshots/ wiederherstellen).

Wenn all das nicht funktioniert, eröffnen Sie bitte ein , immer unter Nennung Ihrer TUID (keine Matrikel-Nr.) und vorzugsweise von Ihrer dienstlichen TUDa-Mailadresse aus.

Vermeiden Sie „Screenshots“ Ihres Terminalfensters in Bildformaten (jpg/png o.ä.) – ein einfaches Copy&Paste des Textes mit Versuch und Fehlermeldung reicht!

Gibt es keine eindeutige Fehlermeldung, aktivieren Sie bitte den „verbose“-Modus mit „ssh -vv …“ und schicken uns die Ausgabe (bitte auch nur als Text, nicht als Screenshot/Bild!).

Seit Juni 2020 ist ein neuer Synchronisierungsmechanismus in Kraft: sowie Sie Ihr TUID-Passwort im IDM-System der TU Darmstadt ändern, wird auch Ihr Login-Passwort zum Lichtenberg-Cluster damit synchronisiert.

Bei neuen Nutzer_innen ist dies von Anfang an der Fall, also schon der erste Login zum Lichtenberg erfolgt mit dem TUID-Passwort.

Bei bestehenden Benutzer_innen gilt vorerst unverändert deren altes HLR-Passwort (das, was zuletzt auf dem „HLR“-Tab im alten „ANDO“-Portal gesetzt wurde).

Bei der ersten/nächsten Änderung des TUID-Passworts über das IDM-Portal wird auch das alte HLR-Passwort durch das neue TUID-Passwort überschrieben.

All das gilt ebenso für Gast-TUIDs.

Projekte

Mit dem "member „-Kommando (neu seit November 2022) – ohne Parameter ausgeführt – kann man die eigenen Mitgliedschaften in aktiven HLR-Projekten auflisten.

Außerdem werden Ihre zur Zeit aktiven Projekte bzw. Mitgliedschaften nächtlich in einer Datei namens .project in Ihrem HOME-Verzeichnis aktualisiert:

 cat $HOME/.project

(siehe auch “Hinweise " zum Projektantrag).

  • Direktor des Instituts (DI):Die meisten Fachbereiche sind in mehrere Institute/Fachgebiete unterteilt. Falls das in Ihrem Fall nicht zutrifft, setzen Sie hier bitte den Dekan oder zumindest eine_n wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in mit Personalverantwortung für Ihre Forschungsgruppe ein (Gruppenleiter_in).
  • Principal Investigator (PI): ist für die wissenschaftlichen Aspekte des Projekts verantwortlich. Dies kann ebenfalls der DI sein, aber auch ein_e Juniorprofessor_in bzw. ein_e PostDoc.
  • Project Manager / Person of Contact (PoC): Im Allgemeinen ist dies die Person, die den Großteil der Projektrechnungen durchführt und für die administrativen Aspekte des Projekts zuständig ist. Für uns Betreiber ist die-/derjenige auch „Person of Contact“ für technische Probleme.
  • Member / Additional researcher (AR): Alle anderen Forschenden, die auf diesem (und für dieses) Projekt rechnen – Kolleg_innen, weitere Doktorand_innen, Studierende und HiWis.

Die nach Größe der Ressourcen gestaffelten Projekt-Klassen finden Sie in der Tabelle auf unserer Projekt-Seite .

Neben reinen Rechenprojekten können Sie noch Mitglied in eher technischen Abrechnungsformen sein (z.B. Kurse/Praktika).

Allgemein gilt folgendes Namensschema:

  • project<5#>
    Das ist ein Small- (bzw. Vorbereitungs-) Projekt.
  • p<7#>
    Das sind NHR-Projekte (NHR-Normal bzw. NHR-Large).
  • special<5#>
    Technische Projekte für bestimmte Gruppen
  • kurs<5#>
    Workshops und Vorlesungen/Seminare mit praktischen Übungen auf dem Lichtenberg-Cluster (siehe "Lehre and Workshops ").

Inhaber_in eines Projekts, also Projektmanager_in, ist meist ein_e wissenschafltiche_r Mitarbeiter_in. Diese_r PM kann ihrem/seinem Projekt weitere Personen hinzufügen, z.B. Bachelor- oder Masterstudierende oder Kolleg_innen, mit denen gemeinsam an diesem Projekt gearbeitet werden soll.

Alle diese Mitnutzer_innen müssen ihr eigenes Benutzerkonto auf dem HLR haben, bevor sie dem Projekt hinzugefügt werden können.

Achtung: Während Projekte ausdrücklich von mehreren genutzt werden können, ist es untersagt, ein Benutzerkonto zu teilen, also anderen Personen das Passwort oder den privaten ssh-Key zukommen zu lassen!

Generell sind die „Lichtenberg-lokalen“ oder auch Small-Projekte mit Limit und Laufzeit ungefähr für eine Doktorarbeit gedacht bzw. zur Vorbereitung größerer (NHR-) Projekte.

Für längere Laufzeiten als ein Jahr sind Folgeprojekte erforderlich.

Der erste Projektantrag sollte trotzdem die Ziele der gesamten wissenschaftlichen Arbeit darstellen, und nicht nur die des ersten Jahres.

Wenn die Obergrenze eines Small-Projekts nicht ausreicht, beantragen Sie bitte ein NHR- Normal- oder -Large-Projekt über das JARDS-Portal.

Die/der Projektmanager_in (PM oder PoC – Person of Contact) ist verantwortlich für die Beantragung und (nach Beendigung) den Projektbericht.

Während der technischen Begutachtung arbeitet die/der PM mit dem HRZ/HPC-Team und reicht danach das vollständig unterschriebene Projektformular im Original ein.

Studierende können eigene Projekte für Ihre Bachelor- oder Masterarbeiten beantragen.

Der Projektantrag muss von der/dem PM/PoC und PI (Professor_in oder Postdoc) unterschrieben werden.

Um ein “Small” (oder Vorbereitungs-) Projekt zu beantragen, ist nur das Web-Form auszufüllen, der Antrag auszudrucken und (vollständig unterschrieben) an das HRZ/HPC zu senden.

Dieses Web-Formular erfragt nur einige technische Details des Projekts und eine Kurzbeschreibung der wissenschaftlichen Projektziele (150-300 Worte).

Voraussetzungen für die größeren NHR-Projekte können Sie auf dem JARDS-Portal nachlesen.

Small”-/Vorbereitungs-Projekte können jederzeit eingereicht werden und wir bearbeiten sie zeitnah in der Reihenfolge ihres Eintreffens.

Die für die größeren NHR-Projekte unter Umständen gültigen Einreichungstermine/Stichtage finden Sie auf dem JARDS-Portal.

Alle Projekte werden zunächst einem technical review durch das HRZ/HPC-Team unterzogen.

Falls ein Projektantrag nicht genau genug ist (z.B. in Bezug auf Größe oder Laufzeit der Einzeljobs), kontaktieren wir die/den Antragsteller_in (PM) für Klarstellungen und Verbesserungen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des TR werden „Small“-Projekte umgehend aktiviert und gestartet.

NHR-Normal- und NHR-Large-Projekte werden zusätzlich zum TR noch wissenschaftlich von Gutachtern bewertet, die sich mit dem Hochleistungsrechnen im Forschungsgebiet des Projekts auskennen.

Auf Basis dieser Gutachten entscheidet das Resource Allocation Board im NHR-Verbund für (oder gegen) das Projekt, und weist ihm die beantragten (oder gekürzten) Ressourcen zu.

Die minimale Laufzeit ist 3 Monate, und die maximale Laufzeit jedes Projekts ist ein Jahr, ungeachtet der Projektklasse.

Ist abzusehen, dass die Rechnungen weniger als ein Jahr benötigen, können (und sollten) Sie das im Projektantrag so angeben.
Da die Rechenzeit-Ressourcen gleichmäßig über die Projektlaufzeit zugeteilt werden, erhalten Projekte mit kürzerer Laufzeit mehr Ressourcen pro Monat, was pro Job eine höhere Priorität ergibt.

In begründeten Fällen ist eine Verlängerung der Projektlaufzeit um einen oder zwei Monate möglich – auch über ein Jahr hinaus.

Falls Ihr wissenschaftliches Projekt auf mehrere Jahre geplant ist, müssen Sie jährlich ein Folgeprojekt beantragen.

Wie maßgebliche Beiträge von Team-Mitgliedern und Mitarbeitenden an einer Publikation in Form von Referenzen honoriert werden, sollte auch die auf dem Lichtenberg-Cluster gewährte Hochleistungs-Rechenzeit in der Publikation gewürdigt werden.

Solche Erwähnungen vertiefen das Verständnis der Bedeutung des Hochleistungsrechnens für die Wissenschaft und machen deutlich, wie wichtig HPC-Ressourcen sind.

Daher sind wir dankbar, wenn dieser Beitrag in allen Veröffentlichungen ausdrücklich referenziert wird, die mit Unterstützung des Hochleistungsrechners entstehen:

The authors gratefully acknowledge the computing time provided to them on the high-performance computer Lichtenberg at the NHR Centers NHR4CES at TU Darmstadt. This is funded by the Federal Ministry of Education and Research, and the state governments participating on the basis of the resolutions of the GWK for national high performance computing at universities (www.nhr-verein.de/unsere-partner).

Falls Sie außerdem Hilfe und Unterstützung durch das HKHLR hatten, freut sich dieses Team über eine Erwähnung à la:

The authors would like to thank the Hessian Competence Center for High Performance Computing – funded by the Hessian State Ministry for Higher Education, Research und the Arts – for helpful advice.

Im TU Biblio-System ist eine extra Unterkategorie „Hochleistungsrechner„ (in der Kategorie “Bereiche" – „Hochschulrechenzentrum“) eingerichtet worden.

Bitte nutzen Sie einfach diese Referenz für Veröffentlichungen mit Beiträgen durch Hochleistungsrechnen, dann erscheint sie automatisch in dieser Liste von Publikationen mit Bezug zum Lichtenberg-HLR.